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Tschechische Republik

DTIHK-Konjunkturumfrage 2018: Stimmungslage auf höchstem Wert seit 2002. Gefahr für den Standort - Fachkräftemangel und politische Instabilität


Die Wirtschaftslage in Tschechien ist die beste seit anderthalb Jahrzehnten, ganze 73 % der Investoren bewerten sie als „gut“. Auch bei den eigenen Geschäftsaussichten herrscht kräftiger Optimismus, die Erwartungen beim Exportabsatz sowie die Investitionspläne der Unternehmen deuten auf Hochkonjunktur. Dies zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der DTIHK, die seit 2002 die Stimmung unter Investoren in Tschechien erhebt. Doch das gute Stimmungsbild zeigt zunehmend Risse: der Fachkräftemangel und eine noch nie dagewesene Lohnkostensteigerung verderben die Laune. Zudem verweisen die Investoren den Standortfaktor „politische Stabilität“ überraschend eindeutig auf den vorletzten Platz. Drei Viertel von ihnen rechnen mit instabileren und weniger berechenbaren politischen Verhältnissen. Im mittel- und osteuropäischen Vergleich jedoch hat sich Tschechien wieder Platz 1 als attraktivster Investitionsstandort gesichert.

Quelle: DTIHK