Für die Umsetzung ihrer Hilfsprogramme erhält die tschechische Regierung von der Wirtschaft nur eine schlechte Drei als Note. Das ergab die jüngste Umfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). Die Hilfen kommen nicht schnell genug oder vielfach gar nicht bei den Unternehmen an. Mehr Planungssicherheit und ein handfestes Konjunkturprogramm ist das, was die Unternehmen jetzt fordern, und - mit Blick auf die Zukunft - eine bessere Koordination mit den Nachbarländern. „Der Coronavirus hinterlässt tiefe Löcher in den Bilanzen - mit allen Risiken, die das für Investitionen und Arbeitsplätze bedeutet“, so DTIHK-Geschäftsführer Bernard Bauer. 25 Prozent der Unternehmen beklagen hohe Einbußen, fast jedes zehnte Unternehmen ist laut Umfrage sogar in seiner Existenz bedroht. Eine Rückkehr zur Normalität sehen die meisten Unternehmen erst im nächsten Jahr.
Tschechische Republik
DTIHK-Umfrage: Unternehmen sind unzufrieden mit der Umsetzung der Hilfsprogramme
Quelle: DTIHK


