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Ecuador

Ecuador verdoppelt die Windkapazität, hängt aber noch an Wasserkraft und Öl


Reaktivierung von fünf Wasserkraftprojekten im Visier

Santiago de Chile (GTAI) - Ecuador baut den vierten Windpark im Land aus und versucht, Wasserkraftprojekte zum Laufen zu bringen. Gleichzeitig setzt der Staat auf Verträge mit der Ölwirtschaft.

Eine Verdoppelung der Windkapazität klingt auf den ersten Blick beeindruckend. Wegen der geringen Ausgangsbasis in Ecuador genügt dazu allerdings der Ausbau eines von insgesamt vier Windparks. Bis Anfang 2020 sollen im Windpark Minas de Huascachaca - 84 Kilometer südwestlich der Stadt Cuenca - 25 Turbinen entstehen.

Der staatliche Stromerzeuger Elecaustro will das 50-Megawatt-Projekt mit dem Unternehmen Hidroequinoccio umsetzen. Für den Windpark veranschlagt Elecaustro 82 Millionen US-Dollar (US$); für die zugehörige Übertragungsinfrastruktur 10,7 Millionen US$.

Bisher stammt die Windkraft des Landes aus Villonaco, dem ersten Windpark des Landes, der 2013 in Betrieb genommen wurde (16,5 Megawatt), sowie den Werken El Tropezón (2,4 Megawatt) und Baltra (2,3 Megawatt) auf den Galápagos-Inseln.

Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Nominalkapazität ist in Ecuador verschwindend gering. Im Mai 2018 teilte sich die Gesamtkapazität von 8.068,7 Megawatt wie folgt auf: Wasserkraft (56,0 Prozent), fossile Quellen (41,5), Solar- (0,33), Windkraft (0,26), Biomasse (1,8) sowie Biogas (0,09 Prozent).

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Artikel selbst.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest