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Tschechische Republik

Einigung im Ölstreit


Tschechien bekommt seine staatlichen Kraftstoffreserven aus dem Lager der bankrotten Viktoriagruppe im oberbayerischen Krailling zurück. Darauf einigten sich Vertreter der zuständigen Behörde am Dienstag in München mit dem Insolvenzverwalter und dem neuen Eigentümer des Lagers. Letzterer ist die Firma Krailling Oils Development. Sie habe zugesagt, innerhalb von zwei Monaten die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Vorräte im Wert von etwa 1,2 Milliarden Kronen (44.000 Euro) abtransportiert werden können, erklärte der Sprecher der Staatlichen Rohstoffreservenverwaltung (SSHR) Jakub Linka. Der Streit um die etwa 80 Millionen Liter Diesel  begann im Dezember 2014, als die Viktoriagruppe Insolvenz anmeldete.  

Quelle: Prager Zeitung