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Vietnam

Einkäufer von Metallwaren finden in Vietnam nicht immer ihr Glück


Deutsche Unternehmen kommen bereits seit vielen Jahren nach Vietnam, um Einkaufsmöglichkeiten für Metallteile zu erkunden. Zumeist handelt es sich um Maschinenbauer oder Kfz-Teilehersteller, die diese Waren bisher fast ausschließlich aus China beziehen. Vor der Coronakrise trieben vor allem Kostengründe die Unternehmen nach Vietnam. Angesichts steigender Löhne und Standortkosten in China suchten die Unternehmen nach preiswerteren Sourcingquellen.

Seit der Pandemie sind weitere Beweggründe hinzugekommen. Nach Aussagen von Björn Koslowski, dem stellvertretenden Geschäftsführer der deutschen Auslandshandelskammer in Vietnam, treibt die Unternehmen inzwischen auch die Sorge vor Lieferkettenunterbrechungen wie während der Coronakrise um und darüber hinaus die vor einem möglichen chinesischen Angriff auf Taiwan. Das Thema "China+1" beziehungsweise die Diversifizierung von Lieferketten spiele für die Chefetagen in Deutschland eine immer größere Rolle. Deshalb würden die Einkäufer auf Reise geschickt, so Koslowski.

Quelle: GTAI