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Ungarn

Energieeffizientes Sanieren und Bauen steht voraussichtlich vor einem Durchbruch


Energieeffizientes Sanieren in Ungarn auf dem Vormarsch
Nachfrage der Kommunen steigt / Förderung jetzt auch für Bau von Passivhäusern / Von Erika Anders-Clever
Das lassen Ankündigungen zur künftigen Wohnungsbau- und Energiepolitik des nationalkonservativen Fidesz-Bund erwarten, der mit Abstand die besten Aussichten hat, nach den Parlamentswahlen im April die neue Regierung zu stellen. Schon im Verlauf von 2009 ist die Förderung ausgebaut worden. Die Programme für den Wohnungsbau unterstützen erstmals auch den Bau von Passivhäusern. (Kontaktanschrift)

Im Juni soll die voraussichtlich dann gerade neu ins Amt gekommene Regierung den Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energien (EE) vorlegen. Auch über das erste Klimaschutzgesetz Ungarns wird erst das neugewählte Parlament abstimmen. Für die Experten, die mit der fachlichen Vorbereitung des EE-Aktionsplans beschäftigt sind, steht fest, dass es bei den Erneuerbaren Energieträgern in Richtung Biomasse gehen wird. Biogas und Bioethanol gehören zu den Investitionsschwerpunkten. Das lassen nicht zuletzt die Interessen der Landwirtschaft erwarten, die ebenso wie die Bauwirtschaft und der Tourismussektor für den wahrscheinlichen Fall, dass Fidesz die nächste Regierung stellt, Top-Priorität erhalten sollen. Im Bereich Energieeffizienz (EF) wird die Förderung ausgebaut, wie es heißt, und wird sich künftig noch stärker auf Gebäude konzentrieren. In der Industrie sei Energieeffizienz ohnehin ein Muss.

Quelle: gtai