Um dem laut Arbeitgeberverband "chronischen Arbeitskräftemangel" zu begegnen, fordert der Verband von Tallinns Regierung eine arbeitsmarktorientierte Zuwanderungspolitik. Derzeit hat Estland ca. 13.000 unbesetzte Stellen, die mit ausländischen Arbeitnehmern besetzt werden könnten, was im nächsten Schritt Steuereinnahmen erhöhen würde. Die Mehreinnahmen könnten sinnvoll im Sozial- und Gesundheitswesen sowie im Kultur- und Bildungsbereich eingesetzt werden.
Estland hat eine gesetzlich geregelte Einwanderungsquote für Nicht-EU-Bürger in Höhe von 0,1 Prozent der estnischen Bevölkerung. Bereits im August 2017 wurde die Maximalzahl erreicht.


