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Singapur

Eurasische Wirtschaftsunion – Freihandel weitet sich aus


EAWU unterzeichnet Freihandelsabkommen mit Singapur / Abkommen mit Serbien und Iran kurz vor dem Abschluss

Bonn (GTAI) – Die Eurasische Wirtschaftsunion hat auf ihrer Tagung in Eriwan am 1. Oktober 2019 ein Freihandelsabkommen mit Singapur unterzeichnet. Es soll insgesamt sieben Abkommen beinhalten und eine umfassende Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten der EAWU und Singapur ermöglichen, vor allem in den Bereichen Dienstleistungen und Investitionen. Dadurch soll nicht nur das Handelsvolumen gesteigert werden, um Investitionen attraktiver zu machen, sondern vor allem auch die russische Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum erhöht werden.

Unterzeichnet wurde der erste Teil, der ausschließlich den Warenhandel betrifft. Ebenfalls unterzeichnet wurde eine allgemeine Rahmenvereinbarung über die umfassende wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Staaten. Das Hauptziel ist es, Zollvorschriften zu vereinfachen und sowohl tarifäre als auch nichttarifäre Handelshemmnisse abzubauen.

Dabei verpflichtet sich Singapur mit Inkrafttreten des unterschriebenen Abkommens alle Waren aus der EAWU mit Ausnahme sensibler Güter zollfrei einzuführen. Zu den sensiblen Gütern gehören einige landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Rindfleisch, Milch, Babynahrung, Käse und Zucker, aber auch einige Industriegüter und Kraftfahrzeuge. Die Mitgliedstaaten der EAWU wiederum werden den Zollabbau schrittweise (mit einer Übergangsfrist von bis zu 10 Jahren) durchführen. Mit Inkrafttreten des Abkommens werden zunächst 40 Prozent der gesamten Warennomenklatur singapurischer Waren den zollfreien Zugang auf dem eurasischen Markt erhalten.

Lesen Sie weiter bei der GTAI unter dem angegebenen Link.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest