direkte Bereichesauswahl

Schweiz

Feiertage 2019 - Schweiz


Schweiz

MEZ: +/- 0 Stunden

01. Januar Neujahr
02. Januar Berchtoldstag (AG teilweise, BE, FR, GL, JU, LU, NE, OW, SH, SO, TG, VD, ZG, ZH) *)
06. Januar Dreikönigstag (GR teilweise, SZ, TI, UR)
19. März Josefstag (katholische Gebiete: GR teilweise, LU teilweise, NW, SZ, SO, TI, UR, VS, ZG teilweise)
19. April Karfreitag (23 Kantone, TI und VS nicht, BL teilweise)
21. April Ostern
22. April Ostermontag (25 Kantone, VS nicht)
01. Mai Tag der Arbeit (BL, BS, FR teilweise, JU, SH, SO teilweise, TG, TI, ZH)
30. Mai Christi Himmelfahrt/Auffahrt (alle Kantone)
09. Juni Pfingsten
10. Juni Pfingstmontag (24 Kantone, AG teilweise, VS nicht)
20. Juni Fronleichnam (katholische Gebiete: AG teilweise, AI, FR und GR teilweise, JU, LU, NE teilweise, NW, OW, SO teilweise, SZ, TI, UR, VS, ZG)
29. Juni Peter und Paul (TI, GR und LU teilweise)
01. August Nationalfeiertag
15. August Mariä Himmelfahrt (katholische Gebiete: AG teilweise, AI, FR und GR teilweise, JU, LU, NW, OW, SO teilweise, SZ, TI, UR, VS, ZG)
01. November Allerheiligen (katholische Gebiete: AG teilweise, AI, FR und GR teilweise, GL, JU, LU, NW, OW, SO teilweise, SZ, TI, UR, VS, ZG)
08. Dezember Mariä Empfängnis (katholische Gebiete: AG teilweise, AI, FR und GR teilweise, LU, NW, OW, SO teilweise, SZ, TI, UR, VS, ZG)
25. Dezember Weihnachtstag
26. Dezember Stephanstag (20 Kantone, AG und SO teilweise; GE, JU, VD und VS nicht)

*) Kantonalkennzeichen: AG = Aargau; AI = Appenzell-Innerroden; AR = Appenzell-Ausserroden; BE = Bern; BL = Basel-Landschaft, BS = Basel-Stadt; FR = Freiburg; GE = Genf; GL = Glarus; GR = Graubünden; JU = Jura; LU = Luzern; NE = Neuenburg; NW = Nidwalden; OW = Obwalden; SG = St. Gallen; SH = Schaffhausen; SO = Solothurn; SZ = Schwyz; TG = Thurgau; TI = Tessin; UR = Uri; VD = Waadt; VS = Wallis; ZG = Zug; ZH = Zürich

In der Schweiz liegt die Feiertagsregelung, mit Ausnahme des Nationalfeiertags am 1. August, in der Verantwortung der Kantone. Einzige landesweit begangene Feiertage sind neben dem Nationalfeiertag der 1. Januar, der 1. Weihnachtstag sowie Christi Himmelfahrt. Eine detaillierte Übersicht für die einzelnen Kantone bietet auch die Internetseite http://www.feiertagskalender.ch.

Neben den vorgenannten nationalen oder zumindest herausgehobenen kantonalen Feiertagen gibt es in der Schweiz noch mehr als 100 weitere Feiertage, die lediglich regional oder gar lokal beachtet werden. Nachfolgend eine Auswahl solcher Feier- und Ereignistage.

28. Februar Schmutziger Donnerstag (LU, NW, UR, SZ teilweise)
11. März Fasnachtsmontag (SZ, GL, LU teilweise)
12. März Fasnachtsdienstag (SZ, LU teilweise)
11. bis 13. März Basler Fasnacht (BS)
01. März Ausrufung der Republik Neuenburg (NE)
04. April Näfelser Fahrt (GL)
23. Juni Fest der Unabhängigkeit (JU)
09. September Knabenschießen (Gemeinde Zürich)
16. September Bettagsmontag (VD, NE)
25. September St. Niklaus von der Flüe (OW)

Bankfeiertage

Spezielle Bankfeiertage gibt es nicht.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten unterscheiden sich von Kanton zu Kanton, ein halbes Dutzend der Kantone kennt keine gesetzlichen Regelungen. Relativ verbreitet sind:

Banken: 9.00 bis 16.00 oder 18.00 Uhr Montag bis Freitag.

Büros und Behörden: 8.00 bis 17.00 Uhr. Mittagspause zwischen 11.30 und 14.00 Uhr. Die Post hat samstags in vielen Orten von 8.30 bis 11.00 oder 12.00 Uhr geöffnet.

Geschäfte: 9.00 bis 18.30 oder 19.00 Uhr Montag bis Freitag, 8.00 bis 17.00 Uhr an Samstagen. In den größeren Städten sind Geschäfte durchgehend von 9.00 bis 19.00 oder 20.00 Uhr Montag bis Freitag sowie 9.00 bis 17.00 Uhr an Samstagen geöffnet. In einigen Städten ist einmal pro Woche um 21.00 Uhr Ladenschluss. Es gibt Bestrebungen der Bundesregierung, die Ladenöffnungszeiten landesweit zu vereinheitlichen und moderat zu verlängern: montags bis freitags von 6.00 bis 20.00 Uhr, samstags bis 19.00 Uhr, sonntags und an kantonalen Feiertagen geschlossen. Nicht alle Kantone unterstützen diesen Vorschlag.

Sommerzeit

Die Sommerzeit entspricht der Regelung in der Europäischen Union, also 31. März bis 27. Oktober 2019. Es gibt Überlegungen die Regelungen für die Sommerzeit in Europa zu ändern.

Ferienzeiten

Der Ferienkalender variiert von Kanton zu Kanton, teilweise auch noch innerhalb eines Kantons nach der Schulart. Wichtigste Urlaubszeit sind die Sommerferien, drei bis acht Wochen im Zeitraum Ende Juni/Anfang Juli bis Mitte/Ende August. Weitere Termine: Herbstferien (ein bis zwei Wochen) im Oktober und Weihnachtsferien (ein bis zwei Wochen). Darüber hinaus gibt es ein bis zwei Wochen Sportferien, meist im Februar, sowie Frühlingsferien, 10 bis 15 Tage um die Osterzeit. Offizielle Zusammenstellung der kantonalen Bildungsbehörden: http://www.edk.ch/dyn/15213.php.

Dos and Don'ts

Deutsche sollten vermeiden Schweizerdeutsch zu sprechen. Das Grundproblem ist, dass der Deutschschweizer Schweizerdeutsch spricht, aber Hochdeutsch schreiben muss. Damit hat mancher ein Problem oder glaubt es zumindest zu haben. Wer als Deutschschweizer bei Besprechungen mit Deutschen Hochdeutsch sprechen muss, hat mitunter ein unterschwelliges Unbehagen, Fehler zu machen. Wer als Deutscher die Wortwahl des Schweizers offen belächelt, trifft meist auf ein gesundes Selbstbewusstsein, mitunter aber auch nicht. Nicht umsonst achten die deutschsprachigen Schweizer Radio- und Fernsehstationen darauf, Sprecher zu haben, die Hochdeutsch mit schweizerischem Akzent sprechen und Mundartbegriffe in ihre Texte einfließen lassen - auch wenn sie perfektes Hochdeutsch können. Im Umgang mit Bayern und Schwaben hat der Deutschschweizer übrigens keine Sprachprobleme.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest