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Frankreich

Frankreich erfreut sich hoher Auslandsinvestitionen


Frankreich verzeichnete 2010 bei den Auslandsinvestitionen einen Zuwachs um 22% auf 782 Projekte. Die meisten Vorhaben realisierten Deutschland und USA vor dem Vereinigten Königreich, Italien und Spanien. Branchenmäßig dominierte der Energiesektor vor Dienstleistungszweigen wie Informationstechnologie, Software und Unternehmensberatung. Die Attraktivität Frankreichs beruht vor allem auf der Forcierung von Forschung und Innovation auf der Basis wachsender Kompetenzzentren und neuer langfristiger Entwicklungskonzepte. ...

Unterm Strich konstatiert die Regierung eine wachsende Attraktivität Frankreichs als Investitionsstandort und führt dies auf diverse Reformen, die langfristigen Entwicklungsprogramme und das zunehmend modernere Wirtschaftsprofil zurück. Die Wirtschaftsministerin Christine Lagarde hob insbesondere die steuerliche Forschungsgutschrift CIR (crédit d'impôt recherche) als überaus wirkungsvolles staatliches Instrument zur Investitionsförderung hervor - hier steht Frankreich auch einzigartig in der gesamten OECD. Die positive Wirkung des CIR ließe sich ablesen am Anstieg der F&E-Projekte auf 51 gegenüber 42 in 2009 und 21 in 2008 wie auch der hohen Zahl von Unternehmensstammsitzen mit 40 Projekten, mehr als dreimal so viel wie im Vorjahr. Die Abschaffung der Gewerbesteuer sei ein weiterer Anreiz gewesen, während Entwicklungsvorhaben wie die große Staatsanleihe (35 Mrd. Euro) oder der Plan Grand Paris (32 Mrd. Euro) ebenfalls positive Zeichen für die Zukunft setzten.

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Quelle: gtai