Staatliche Ausbauziele hoch, aber realistisch / Wettbewerbsdruck steigt
Santiago de Chile (GTAI) - Chiles Ressourcenreichtum verspricht eines der besten Potenziale für die Energiegewinnung weltweit. Die Regierung erkennt die Chancen und Experten erwarten auch auf lange Sicht einen stetigen Zubau der erneuerbaren Energieprojekte. Doch die rasant gesunkenen Preise lassen Zweifel aufkommen, ob der Boom anhält. Wie sich auch in Zukunft Geschäftspotenziale in dem kompetitiven Markt bieten, zeigt das Beispiel eines deutschen Unternehmens. (Kontaktadressen)
Chile ist es bisher nicht gelungen, den Energieverbrauch vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln. Allerdings können erneuerbare Quellen den zukünftigen Mehrbedarf an Strom alleine abdecken. Ihr Anteil, gemessen an den installierten Erzeugungskapazitäten, hat sich seit 2012 mehr als verdreifacht und liegt 2017 mit rund 4.300 Megawatt Kraftwerksleistung bei circa 18 Prozent. Große Wasserkraftanlagen sind bedeutend, zählen aber nicht zu den alternativen Trägern. Der nationale Erzeugerverband Generadoras de Chile geht vom folgenden Ausbaupotential bis 2050 aus: Solarenergie (Fotovoltaik und Concentrating Solar Power (CSP)): 20 Gigawatt, Windkraft: 20 Gigawatt, Wasserkraft 16 Gigawatt sowie Geothermie 3,5 Gigawatt.
Bis 2045 wird Prognosen zufolge Gas der einzige im Land verwendete konventionelle Brennstoff sein.
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