Die Europäische Kommission hat die Übernahme des Brauereikonzerns SABMiller durch seinen Konkurrenten Anheuser-Busch InBev unter Vorbehalt genehmigt. Wie die Behörde am Dienstag vergangener Woche in Brüssel mitteilte, müsse AB InBev die europäischen Brauereien von SABMiller verkaufen. Andernfalls, so fürchtet die EU-Kommission, könnte die Übernahme zu steigenden Bierpreisen in der EU führen. AB InBev hatte von Beginn an angeboten, das Vermögen von SABMiller in Frankreich, Italien, den Niederlanden und Großbritannien zu veräußern. Nun erklärte der Konzern, auch die SABMiller-Brauereien in Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei zu verkaufen. Zu SABMiller gehörte bisher unter anderem die Brauerei Plzeňský Prazdroj mit den Marken Pilsner Urquell, Gambrinus, Radegast und Velkopopovický Kozel. Durch die Transaktion beherrscht der Konzern Anheuser-Busch InBev mehr als ein Drittel des weltweiten Biermarktes.
Tschechische Republik
Fusion mit Auflage
Quelle: Prager Zeitung


