PowerCo, das neue Batterieunternehmen des Volkswagen-Konzerns, und Umicore gaben am 26. September die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens (JV) für die Produktion von Kathodenvorläufern und -materialien in Europa bekannt.
Das Gemeinschaftsunternehmen wird die europäischen Batteriezellenfabriken von PowerCo ab 2025 mit wichtigen Materialien beliefern. Ziel der Partner ist es, bis zum Ende des Jahrzehnts Kathodenmaterialien und deren Vorstufen mit einer Zellkapazität von 160 GWh pro Jahr herzustellen, was für den Betrieb von rund 2,2 Millionen Elektrofahrzeugen ausreicht. Aktive Kathodenmaterialien sind von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Übergang von Antriebssträngen zur Elektromobilität, da sie ein wichtiger technologischer Hebel für die Batterieleistung sind und den größten Einzelbeitrag zu den Gesamtkosten von Batterien leisten.
Mathias Miedreich, CEO von Umicore: "Wir haben unsere Kunden von Anfang an auf ihrem Weg zur Elektrifizierung begleitet und freuen uns sehr, als Partner von PowerCo Volkswagen bei seinem schnellen Übergang zu einer nachhaltigen Elektromobilität zu unterstützen".
PowerCo und Umicore wollen rund 3 Milliarden Euro investieren. Die Produktion des Gemeinschaftsunternehmens soll 2025 aufgenommen werden, um das PowerCo-Kraftwerk in Salzgitter zu speisen, und 2026 eine jährliche Produktionskapazität von 40 GWh erreichen.
Die Suche nach einem Standort für die Produktionsstätte ist noch nicht abgeschlossen. Es scheint wahrscheinlich, dass die Investition von PowerCo-Umicore in Polen getätigt werden wird.


