Private Projektentwickler sollten mehrere Standbeine aufbauen / Von Florian Steinmeyer
Mexiko-Stadt (GTAI) - Mexikos neue Regierung stärkt in der Stromwirtschaft den Staatskonzern CFE. Das geht zulasten von privaten Entwicklern, doch Abnahmeverträge können einen Ausweg bieten.
In Mexikos Elektrizitätswirtschaft herrscht ein neuer Wind. Das wurde spätestens am 2. Dezember 2018 klar, als Präsident Andrés Manuel López Obrador nur einen Tag nach seiner Amtsübernahme die vierte langfristige Stromausschreibung aussetzen ließ. Mittlerweile ist klar, dass neue Ausschreibungen erst wieder aufgenommen werden sollen, sobald die Regierung die bisherige Vergabepraxis überprüft und eigene Regeln etabliert hat. Wann das sein wird, ist offen.
Die Ausschreibungen hatten sich eigentlich bewährt: In den vergangenen drei Runden boten private Unternehmen extrem niedrige Preise von bis zu 20,57 US-Dollar (US$) pro Megawattstunde (MWh) für den von ihnen zu erzeugenden Strom an. Die Investitionen für die benötigten Kraftwerke - vorrangig Photovoltaik- und Windanlagen - betragen 8,6 Milliarden US$. Doch die neue Regierung scheint die staatliche Kontrolle über die Elektrizitätswirtschaft mithilfe des öffentlichen Stromversorgers CFE ausweiten zu wollen - zulasten der privaten Energieunternehmen.
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