Viele Griechen haben Probleme im Alltag über die Runden zu kommen. Vielen fehlen die liquiden Mittel, um z.B. Heizkosten, Miete oder Schulden bei Banken oder dem Finanzamt zu bezahlen. Die meisten halten sich z.Z. mit ihrer Altersrente oder ihren Ersparnissen über Wasser. Der Bankenkrise zu schulden, nahmen die Löhne immer weiter ab. Konsumausgaben werden hauptsächlich durch Verkauf von privaten Vermögen, Bargeldrücklagen oder Schwarzgeldern bezahlt. Dies hat zur Folge, dass private Vermögenswerte und Bankeinlagen immer weiter abnehmen.
Zu Beginn der Bankenkrise transferierten viele Hellenen ihre Gelder ins Ausland, da sie einen Ausstieg aus der EU bzw. Zwangsabgaben auf Spareinlagen befürchteten. Durch das fehlende Vertrauen in die griechische Wirtschaft und das Bankensystem werden die Bürger diese Gelder bei den bestehenden Kapitalverkehrskontrollen auch nicht zurückholen. Die Banken versuchen zwar eine Lockerung der Kontrollen für Privatpersonen zu erwirken, jedoch scheitern sie an der griechischen Regierung, die dann weitere Abgänge von Sparguthaben ins Ausland befürchtet.
Allerdings gelten die Griechen laut einer Vermögensstatistik als wohlhabend, weil knapp 70 % der griechischen Haushalte über Wohneigentum verfügen. Jedoch wird der Immobilienbesitz immer mehr Griechen zum Verhängnis. Viele können die laufenden Kosten nicht mehr stemmen. Sehr hohe Immobiliensteuern, die Anhebung der Mehrwertsteuer auf Wasser und Strom sowie eine Sonderverbrauchsteuer auf Heizöl stellen eine zusätzliche Belastung dar und nagen am ohnehin schon geschrumpften verfügbaren Einkommen.
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