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Guatemala

Guatemalas Markt für Landtechnik hat viel Luft nach oben


Zuckerrohr-Anbauer mechanisieren

Guatemala-Stadt (GTAI) - In Guatemalas Landwirtschaft passiert noch viel von Hand. Einzelne Sektoren haben aber Geld und investieren.

Treiber in Guatemalas Markt für Landmaschinen und Traktoren sind die Zuckerrohranbauer. "In fünf Jahren werden sie zwei Drittel ihrer Flächen maschinell ernten, heute ist es ein Drittel und vor fünf Jahren waren es 7 Prozent", sagt Herver López vom Landtechnikanbieter Tecun in Guatemala-Stadt mit Verweis auf Angaben der Brancheninitiative Cengicaña. Niedrige Weltmarktpreise trieben die Erzeuger zur Mechanisierung, um bei den Kosten längerfristig mithalten zu können. Gesät werde Zuckerrohr heute durchweg mit Traktoren, noch vor drei Jahren hätten das meist Arbeiter manuell getan.

Zuckerbranche kauft Erntemaschinen

Guatemalas Zuckerbranche gilt als sehr produktiv. Sie hat Cengicaña-Angaben zufolge viel Kapital und investiert kräftig, auch in sehr hochwertige Technik. Etwa die Hälfte ihrer Landtechnikinvestitionen stecken die Zuckerrohranbauer nach Schätzung von López in Erntemaschinen, ein Drittel in Traktoren und die restlichen 15 Prozent in Bodenbearbeitungsmaschinen und anderes Gerät. Außerdem hätten die Firmen angesichts der Mängel in Guatemalas Transportinfrastruktur eigene Straßen in ihren Anbaugebieten an der Pazifikküste bei Escuintla angelegt.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest