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Russland

GUS-Staaten: Viel Geld für Bankenrettung


Um ihren Bankensektor vor der Pleite zu bewahren, müssen Russland und die anderen GUS-Staaten den Banken Unterstützungsgelder bereitstellen, die bis zu 3% ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) entsprechen. Das teilte der russische Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin bei einem Treffen der Finanzminister und Zentralbankchefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) mit. Seinen Angaben zufolge wird die Kreditausfallrate im russischen Bankensektor in diesem Jahr wegen der Weltfinanzkrise auf 10% steigen. Außerdem stoßen die russischen Banken bei der Verlängerung der Auslandskredite auf erhebliche Schwierigkeiten, meldete RIA Nowosti. Deshalb müsse der Staat zusätzliche Maßnahmen treffen, um die Banken zu unterstützen. Dabei sprach er sich gegen eine massive Unterstützung der Industrie aus. Der Staat kann nicht Kredite in Höhe von mehreren Billionen Rubel vergeben und Schuldpapiere emittieren, um die Risiken der Realwirtschaft auf sich zu nehmen. Deshalb werde sich der Staat auf die Unterstützung des Bankensektors konzentrieren.

Quelle NfA/2.4.2009