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Mexiko

Gute Absatzentwicklung bei mexikanischen Nahrungsmitteln


Fleischverarbeitung besonders dynamisch / Wachsendes Auslandsgeschäft / Von Florian Steinmeyer (Januar 2018)

Mexiko-Stadt (GTAI) - Analysten bescheinigen der mexikanischen Nahrungsmittelbranche höhere Verkäufe und weiterhin gute Absatzchancen. Die Inflation könnte die Ausgabenfreude der Mexikaner jedoch beeinträchtigen. Das Auslandsgeschäft boomt weiterhin. Rund 77 Prozent der Produkte gehen in die USA. Auch bei Getränken geht die stärkste Dynamik von Exporten aus, während die nationale Nachfrage nur mäßig steigt. Die Getränkeindustrie verfolgt die Nafta-Verhandlungen mit Spannung.

Das Analyseunternehmen BMI Research prognostiziert für 2017 um 9,1 Prozent höhere Lebensmittelverkäufe in Mexiko und somit eine nominal weiterhin gute Absatzentwicklung. In realen Werten schmilzt das Plus angesichts einer erwarteten Inflation von 6,1 Prozent jedoch zusammen. In den Folgejahren wird der nominale Zuwachs bei rund 8 Prozent liegen. Auch der Getränkeabfüller Femsa, einer der größten Konzerne des Landes, warnt davor, dass die Inflation ab Ende 2017 die Ausgabenfreude beeinträchtigen könnte.

Die Fleischverarbeitung wird sich unter den großen Nahrungsmittelsegmenten mit einem jährlichen Plus von knapp 9 Prozent am dynamischsten entwickeln. Schon heute machen Fleischprodukte rund 30 Prozent des Sektorabsatzes aus. Trends sind weiterhin die größere Beliebtheit einfach zuzubereitender Lebensmittel auf der einen Seite, sowie andererseits der steigende Absatz von Biolebensmitteln. Nachdem sich in den letzten Jahren mit Ketten wie The Green Corner mehr Supermärkte auf Bioprodukte spezialisiert haben, greift der Biotrend auch auf Restaurantketten über.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest