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Brasilien

Hafen Suape soll zügig ausgebaut werden


Hafenumschlag erhöht sich 2008 voraussichtlich auf 40 Mio. Tonnen

Der Hafen Suape im Bundesstaat Pernambuco soll nach Informationen der Wirtschaftszeitung ‘Valor Econômico’ ausgebaut werden. Dazu gehören der Bau einer Werft sowie einer neuen Raffinerie. Damit soll der ca. 50 km südlich von Recife gelegene Hafen in den kommenden Jahren zu den größten Brasiliens aufsteigen.

Das Investitionsvolumen der öffentlichen Hand wird sich bis 2010 voraussichtlich auf R$ 1 Mrd. belaufen. Damit soll die Infrastruktur des Hafens erheblich verbessert werden.

Die Investitionen der Unternehmen liegen deutlich höher und summieren sich nach Angaben von Valor Econômico langfristig auf über US$ 5 Mrd. Zu den größten Einzelprojekten zählt der Ausbau der Werft Estaleiro Atlântico Sul (EAS). EAS ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Camargo Corrêa, Queiroz Galvâo und PJMR. Darüber hinaus sollen die Raffinerie Abreu e Lima von Petrobras sowie der petrochemische Komplex Petroquímica Suape von Petrobras Química und CITENE (Companhia Integrada Têxtil do Nordeste) errichtet werden.

Mit den Erweiterungsinvestitionen werden bis zu 8.000 direkte Arbeitsplätze geschaffen. Der Ausbau des Hafens trägt entscheidend zum weiteren Aufschwung der Region bei. Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen liegt dort bereits bei R$ 11.000 und damit doppelt so hoch wie der Durchschnitt im Bundesstaat Pernambuco.

Der Hafenumschlag in Suape erhöhte sich 2007 um 30% auf 7 Mio. Tonnen. In diesem Jahr soll die neue Raffinerie fertiggestellt werden. Der Umschlag wird sich nach den Prognosen der Landesregierung dadurch um über 400% auf 40 Mio. Tonnen erhöhen. Damit würde der Hafen im Ranking Brasiliens auf den sechsten Platz vorrücken.

Laut der zum Transportministerium gehörenden Agentur ANTAQ (Agência Nacional de Transportes Aquaviários) belegt bisher Paranaguá mit einem Umschlag von 38 Mio. Tonnen den sechsten Platz unter allen brasilianischen Häfen.

Quelle: Eine Gemeinschaftspublikation der Deutsch- Brasilianischen Auslandshandelskammern und der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai), Nr 11, 25 März 2008.