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Russland

Immer mehr Menschen und Firmen in Russland insolvent


Die Wirtschaftskrise in Russland hat die Privathaushalte erreicht. Ein neues Gesetz soll nun Privatinsolvenzen ermöglichen. Bei knapp 500.000 Menschen könnte dieser Insolvenzmechanismus greifen. Auch bei Unternehmen sind die Insolvenzen im 1. Halbjahr 2015 stark gestiegen. Selbst namhafte Unternehmen schieben riesige Schuldenberge vor sich her. Russlands Banken legen Kredite nur sehr zögerlich heraus, syndizierte Kredite aus dem Ausland gibt es praktisch nicht mehr.

Die Zahlungsmoral russischer Unternehmen war auch schon einmal besser. Das Volumen überfälliger Verbindlichkeiten ist zum Ende des Monats Juli 2015 auf 2.302 Mrd. Rbl angestiegen. Das war ein Drittel mehr als noch Ende Juli 2014. Ganz besonders schlimm ist die Lage in der verarbeitenden Industrie. Dort waren Ende Juli 2015 Kredite im Wert von 934 Mrd. Rbl überfällig - fast 60% mehr als noch vor einem Jahr. Insgesamt waren damit über 6,6% aller Kredite überfällig.

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Quelle: Außenhandelsverband NRW e.V.