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In Mexiko müssen Firmen anders mit jungen Mitarbeitern umgehen


In Mexiko müssen Firmen anders mit jungen Mitarbeitern umgehen

Millennials erobern Arbeitsmarkt / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - In einigen Jahren werden drei von vier mexikanischen Arbeitnehmern aus der Generation der Millennials stammen. Unternehmen müssen bei Personalgewinnung und -bindung umdenken.

Millennials (oder Generation Y) gewinnen in Mexiko immer stärker an Einfluss auf dem Arbeitsmarkt. 2020 werden etwa 50 Prozent der Arbeitnehmer aus den Geburtsjahrgängen von 1980 bis 1993 stammen, im Jahr 2025 dann 75 Prozent. Dies ist für die Unternehmen einerseits positiv, stehen doch dank der hohen Geburtenraten im Land viele potenzielle Arbeitskräfte bereit. Andererseits stellen die jungen Mitarbeiter besonders ausländische Firmen vor Herausforderungen, da sie andere Ansprüche und Vorstellungen haben als ältere Arbeitnehmer, aber auch als Gleichaltrige etwa in Europa.

Umstellung fängt schon beim Recruiting an

Unterschiede gibt es schon während des Recruiting-Prozesses. "Firmen sollten sich darauf einstellen, Kandidaten über Kanäle wie LinkedIn oder Whatsapp anzusprechen beziehungsweise mit ihnen zu kommunizieren", sagt Rosemarie Fleischmann von der Personalberatungsfirma Boege & Business. Ihr Unternehmen ist seit 2018 Teil der weltweiten Talentor-Gruppe, wodurch sie auch die Entwicklung in anderen Ländern im Blick hat. Traditionelle Kommunikationskanäle wie E-Mail geraten laut der Expertin immer mehr in den Hintergrund.

Auch im Bewerbungsgespräch stellen die künftigen Mitarbeiter andere Fragen als noch vor einigen Jahren: "Die Kandidaten fragen nach der Positionierung des Unternehmens im Markt, um sicherzugehen, dass der angenommene Job auch sicher ist", sagt Fleischmann. "Daneben thematisieren sie stärker die Unternehmenskultur."

Lesen Sie weiter bei der GTAI unter dem angegebenen Link.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest