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Indonesien

Indonesiens Mindestlöhne steigen moderat


Ausländische – auch deutsche – Unternehmen produzieren in Indonesien oft wegen der niedrigen Löhne. Der Inselstaat bietet mit seinen knapp 190 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter ein großes Arbeitskräftepotenzial. Die Lohnkosten sind weitaus niedriger als in Singapur, Malaysia oder Thailand, in vielen Branchen allerdings höher als in den klassischen Niedriglohnländern Vietnam, Kambodscha oder Bangladesch.

Bei der Kalkulation der Standortkosten spielen daher die jährlichen Erhöhungen der von der Regierung festgelegten Mindestlöhne eine wichtige Rolle. Das indonesische Arbeitsministerium hat nun die Erhöhung der monatlichen Mindestlöhne in den 38 Provinzen für 2024 bekanntgegeben: Die höchste Veränderung im Vergleich zum Vorjahr und auf Rupiah-Basis gibt es in der Nickelboom-Provinz Nordmolukken mit 7,5 Prozent. Die niedrigste Steigerung weist Gorontalo im nördlichen Teil Sulawesis mit 1,2 Prozent auf. 

Quelle: GTAI