Deutschland und Japan sind beide stark im Maschinenbau und der Produktion. Beide Nationen können ihre globale Wettbewerbsfähigkeit jedoch nur durch ständige Innovationen und die Einführung neuer Technologien erhalten. Jetzt ist Deutschland bei der nächsten industriellen Erneuerung vorgeprescht, die unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ bekannt wurde. Industrie 4.0 wurde zuerst auf der Hannover-Messe 2011 als eigener Ausdruck benutzt und wurde seitdem schnell zu einem Pfeiler der industriellen High-Tech-Strategie der deutschen Bundesregierung. Einfach ausgedrückt, geht es bei Industrie 4.0 darum, traditionelle Produktionsverfahren zu computerisieren und eine „smarte“ Fabrik zu kreieren.
Dieser neue industrielle Trend hat eine enorme Bedeutung für Japan, da seine Wirtschaft von einem starken produzierenden Sektor abhängig ist – ganz ähnlich wie Deutschland. Daher ist es keine große Überraschung, dass japanische Unternehmen sehr aufmerksam nach Deutschland blicken.


