Hersteller müssen Vorteile ihrer Technologien besser erklären können / Von Florian Steinmeyer
Mexiko-Stadt (GTAI) - Die Nachfrage nach moderner Fertigungstechnik verlangsamt sich in Mexiko angesichts der schwierigen Wirtschaftslage. Doch Anbieter setzen weiter auf den Absatzmarkt.
Die Digitalisierung der Produktion schreitet in Mexiko voran. Allerdings konzentrieren sich die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes momentan stärker darauf, vorhandene Fertigungslinien zu modernisieren. Dies hat vor allem konjunkturelle Gründe: Die Industrieproduktion Mexikos zieht nur langsam an. Im 1. Halbjahr 2019 fertigten die Unternehmen nur 0,1 Prozent mehr Waren als im gleichen Vorjahreszeitraum.
In der Konsequenz hält sich die Industrie mit neuen Projekten zurück. In den ersten sechs Monaten des Jahres machten Neuinvestitionen nur rund 24 Prozent der gesamten ausländischen Direktinvestitionen aus. In den beiden Vorjahren lag der Anteil jeweils bei knapp 36 Prozent. Das hat Folgen für Industrie 4.0-Anbieter. Sie müssen gegenüber potenziellen Kunden noch stärker als bislang aufzeigen, dass sich Investitionen in neue Ausrüstung und Services schnell amortisieren.
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