Firmen müssen in Vernetzung investieren / Von Florian Steinmeyer
Mexiko-Stadt (GTAI) - Mexiko könnte in den kommenden Jahren zu führenden Industrie 4.0-Märkten aufschließen. Allerdings sind noch einige Herausforderungen zu bewältigen.
Die mexikanische Industrie setzt immer stärker auf Vernetzung. 2018 stieg die Zahl der im Land installierten M2M-Funkkarten (Machine to Machine) um 200.000 Einheiten auf 2,1 Millionen Stück. Damit lag Mexiko auf dem 16. Platz unter den 34 OECD-Staaten (Organisation for Economic Cooperation and Development). M2M-Karten dienen der Kommunikation zwischen Maschinen und sind daher ein Gradmesser für die Vernetzung der Industrie.
Auch weisen Prognosen für den Absatz von Multifunktionsrobotern darauf hin, dass Industrie 4.0 in den nächsten Jahren stärker genutzt wird. Moderne Automatisierungsausrüstung ist eine wichtige Voraussetzung für die vernetzte Produktion. Beim Roboterabsatz liegt Mexiko schon heute in etwa auf dem gleichen Niveau wie Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien. Die steigenden Lohnkosten in der Industrie werden den Absatz vermutlich weiter fördern. Besonders in den prosperierenden Industriezonen in der Bajío-Region und den nördlichen Bundestaaten entlang der US-Grenze sind die Löhne von Facharbeitern in den letzten Jahren kräftig angestiegen.
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