Einzelhandelsketten breiten sich in der Provinz weiter aus
Die positive Einkommensentwicklung bei niedriger Arbeitslosigkeit beflügelt den Handel mit Nahrungsmitteln. Rumänische Haushalte wenden für diese gut ein Drittel ihrer Ausgaben auf. Einzelhandelsketten gewinnen immer mehr Marktanteile in kleineren Städten, während in Großstädten die Angleichung an westliche Ernährungsgewohnheiten Chancen auch für Nischenanbieter eröffnet.
Rumänien durchläuft eine Phase dynamischen Wirtschaftswachstums. Einkommen, Mindestlöhne und Kaufkraft nehmen bei niedriger Arbeitsloslosigkeit kräftig zu. Neben allgemeinen Mehrwertsteuersenkungen wurde im Juni 2015 die Umsatzsteuer für Nahrungsmittel und nichtalkoholische Getränke von 24 Prozent auf 9 Prozent reduziert. Der folgende Konsumboom erfasste auch den Markt für Nahrungsmittel. Die Käufer fragen dabei nicht nur größere Mengen, sondern auch höhere Qualität und ein breiteres Sortiment nach. Zusehends leisten sich rumänische Konsumenten den Blick auf Spezialitäten und Gourmet-Produkte.
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