Den Nachrichten zufolge beabsichtigen mehrere Kraftfahrzeughersteller und Zulieferer ihre Kapazität zu erhöhen. Ein wichtiger deutscher Kfz-Industriebetrieb wird ebenfalls innerhlab von einigen Wochen die Entscheidung fällen, ob er in Südungarn ein neues Werk errichten wird. Über die erfreulichen Nachrichten hinaus gehört jedoch zum vollständigen Bild, dass mehrere kleinere Zulieferer der Autoindustrie in eine schwierige Lage geraten sind, des Weiteren ist auch die Zahl der Unternehmensneugründungen zurückgegangen.
Es ist interessant zu beobachten, welche beträchtlichen Kapazitäten in den vergangenen Jahren in der Region im Bereich der Fahrzeugproduktion, Montage und Ersatzteilfertigung ausgebaut wurden (Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei sowie Ungarn und Rumänien). In Ungarn ist Suzuki seit 1991 präsent, und Audi produziert seit 1993. In Szentgotthárd betreibt GM eine Motorenfabrik, das Daimler-Werk in Kecskemét beginnt seine Produktion im Jahr 2012, der Bau des Werks in Kecskemét ist bereits im Gange. Nach Meinung des Sachverständigen, der im Artikel zitiert wurde, dauere es noch einige Jahre bis die Automotive Branche in Ungarn ihre Vorkrisenleistung von 2007 erreicht.


