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Mexiko

Investoren zögern beim Schritt nach Mexiko


Ausländische Direktinvestitionen wachsen nur langsam, denn in wichtigen Industriebranchen herrscht Unsicherheit / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Angesichts der unklaren Handelsbeziehungen zu den USA halten sich ausländische Firmen derzeit mit Investitionen in Mexikos Industrie zurück. Auch die Wirtschaftspolitik der Regierung sorgt für Irritationen.

Ausländische Unternehmen investieren derzeit nur zögerlich in Mexiko. Im 1. Halbjahr 2019 legte der gesamte Zufluss an ausländischen Direktinvestitionen zwar um 1,5 Prozent auf rund 18,1 Milliarden US-Dollar (US$) zu, im verarbeitenden Gewerbe betrug das Plus jedoch nur 0,6 Prozent. In anderen sekundären Bereichen wie dem Bergbau, dem Öl- und Gassektor, dem Baugewerbe, der Elektrizitätserzeugung und der Wasserwirtschaft waren die Zuflüsse gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres gar rückläufig.

Auch wichtige Industriebranchen mussten geringere Zuflüsse hinnehmen. Die Kfz-Wirtschaft blieb zwar mit knapp 2,8 Milliarden US$ größter Zielsektor, zog aber 5,4 Prozent weniger an direktem Auslandskapital an. Andere bedeutende Branchen wie die Fertigung von IT- und Kommunikationstechnik (-41,3 Prozent auf 531 Millionen US$) und die Chemieindustrie (-28,7 Prozent auf 522 Millionen US$) waren ebenfalls betroffen. Bereiche wie die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie die Produktion von Elektrizitätsausrüstung konnten hingegen teilweise deutlich zulegen.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest