South Pars macht große Fortschritte / Ausschreibung neuer Projekte angekündigt / Von Robert Espey
Teheran (GTAI) - Nach Lockerung der Sanktionen Anfang 2016 hat Iran die seit 2010 sanktionsbedingt schleppende Entwicklung des Gassektors deutlich beschleunigen können. Die wieder zulässige Beschaffung notwendiger Ausrüstungen ermöglicht die Fertigstellung vieler Gasprojekte sowie Ersatzbeschaffungen für bestehende Anlagen. Iran wird 2017/18 zehn Entwicklungsphasen des großen South Pars Gasfeldes in Betrieb nehmen. Mit einem von Frankreichs Total geführten Konsortium wurde ein Großprojekt vereinbart.
Starke Ausweitung der Gasexporte geplant
Die wachsende Gasförderung wird nur in geringem Umfang zur lokalen Versorgung der privaten Haushalte, der Industrie und der Kraftwerke benötigt, der Großteil soll in den Export gehen. Offiziellen Prognosen zufolge könnte Iran 2021 etwa 365 Mio. cbm/Tag exportieren, derzeit sind es weniger als 40 Mio. cbm/Tag. Neben dem Export per Pipeline soll das Gas als LNG weltweit vermarket werden. Zusätzlich zur geplanten South Pars LNG Produktion ist beispielsweise vorgesehen, die gesamte Förderung des North Pars Gasfeldes als LNG zu exportieren. Langfristig plant Iran eine LNG-Exportkapazität von 40 Mio. t/Jahr.
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