Die Provinz Jakarta und das Ministry of Public Works (PUPR) haben Anfang Januar 2022 eine Absichtserklärung zur Beschleunigung der Trinkwasserversorgung der Hauptstadt bekanntgegeben. Sie soll demnach vermehrt auf außerhalb der Stadt gelegene Quellen zugreifen. Dafür werden nun drei weitere Quellen in Jatiluhur und Djuanda in Westjava sowie in Karian in der westlich angrenzenden Provinz Banten erschlossen.
Die Quellen sollen helfen, den Grundwasserentzug innerhalb Jakartas zu verringern. Denn dort wird an zahlreichen Stellen - oft illegal - Wasser entnommen. Als Folge davon sinkt die Stadt ab und wird insbesondere in der Regenzeit anfälliger für Überflutungen. Der Norden der Metropole liegt überwiegend unterhalb des Meeresspiegels.


