Integration von freien Mitarbeitern und höhere Erwerbsquote von Frauen stehen auf der Agenda.
Das Personalmanagement steht in Japan vor neuen Herausforderungen. Galt es bislang, ein Drahtseil zwischen Tradition und Flexibilität zu spannen, so geraten jetzt Effizienz- und Nachhaltigkeitsüberlegungen in den Vordergrund. Unterstützt durch strukturelle Reformen sollen junge und weibliche Arbeitskräfte Schwung in die Unternehmen bringen. Die angestrebten Änderungen dürften mittelfristig zu einer Erhöhung des Lohnniveaus führen.
Strukturelle Reformen stehen auf der To-do-Liste der japanischen Regierung ganz oben. Letztendlich dürften sie darüber entscheiden, ob die Bemühungen, die Wirtschaft mit Hilfe der "Abenomics" wieder auf den Wachstumspfad zurück zu führen, von Erfolg gekrönt sind. Insbesondere die vernachlässigte Reformruine Arbeitsmarkt muss auf Vordermann gebracht werden. Um auf diesem Terrain Effizienzsteigerungen zu erzielen, soll die starre duale Beschäftigungsstruktur aufgeweicht werden.


