Die Energieversorgung und die Klimapolitik in Japan leiden unter dem Atomunfall in Fukushima. Der neue Ministerpräsident Yoshihide Suga gibt nun das Ziel aus, bis 2050 klimaneutral zu werden. Er ist damit ambitionierter als sein Vorgänger Abe.
Die Regierung wird bis zum kommenden Sommer einen neuen Energieplan erarbeiten. Das erfordert größere Änderungen. Der bestehende Plan sieht vor, dass 2030 etwa 20 bis 22 Prozent des Stroms nuklear erzeugt werden sollen. Solar- und Windenergie sollen nach dem bisherigen Plan 22 bis 24 Prozent zum Stromverbrauch beisteuern. 56 Prozent plante die Vorgängerregierung für die Verbrennung von Kohle und Flüssiggas ein.


