Die Kfz-Verkäufe erhöhten sich nach Angaben des Branchenverbands Anfavea im März 2009 auf über 271.400 Einheiten. Dies entspricht einem Anstieg von 16,9% gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Gegenüber dem Vormonat konnte eine Steigerung von 36,2% verzeichnet werden. Die Absätze von Pkw, leichten und schweren Nutzfahrzeugen sowie Bussen lagen kumuliert bis März 2009 bei 668.300 Einheiten. Dies entspricht einem Anstieg von 3,1% gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Damit wurde trotz der weltweiten Krise ein neuer historischer Rekord für diesen Zeitraum aufgestellt. Im März 2009 konnte damit das zweitbeste Monatsergebnis in der Geschichte der brasilianischen Kfz-Industrie erzielt werden.Der Rekord wurde im Juli 2008 aufgestellt. Zu jener Zeit lag die Zahl der Neuzulassungen bei 288.100 Fahrzeugen. Das hervorragende Ergebnis wird von Fachleuten besonders auf die Reduzierung der Industrie-produktsteuer IPI (Imposto sobre Produtos Industrializados) zurückgeführt. Die Steuerreduzierung sollte ursprünglich Ende März 2009 auslaufen. Die Maßnahme wurde allerdings inzwischen aufgrund des großen Erfolgs um drei Monate bis Ende Juni 2009 verlängert. Am 31. März 2009 wurden über 19.000 Fahrzeuge zugelassen. An diesem Tag sollte die Steuerreduzierung der Regierung ursprünglich auslaufen. Die Zahl der Neuzulassungen lag an diesem Tag doppelt so hoch wie an den übrigen Werktagen des Monats. Spitzenreiter bei den Neuzulassungen ist Volkswagen. Der Marktanteil des deutschen Unternehmens lag kumuliert bis März 2009 bei 24,0%. Fiat kam mit 22,8% auf den zweiten Rang, gefolgt von General Motors (18,4%) und Ford (11,5%).
Quelle: Wochenbericht, 8. April 2009 - Eine Gemeinschaftspublikation der Deutsch-Brasilianischen Auslandshandelskammern und von Germany Trade and Invest


