Bogotá (GTAI) - Kolumbiens Verkehrsinfrastruktur hinkt im internationalen Vergleich hinterher. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, investiert das Land derzeit so viel wie nie zuvor in seine Autobahnen, Häfen und Flughäfen. Auch das Megaprojekt der ersten Metrolinie in Bogotá dürfte in den nächsten Jahren realisiert werden. Die gesunkenen Einnahmen der Regierung aus dem Erdölsektor und der Odebrecht-Korruptionsskandal sorgten für Rückschläge, werden den Modernisierungsprozess jedoch nicht stoppen.
Im aktuellen Global Competitiveness Report des World Economic Forum steht Kolumbien bei der Transportinfrastruktur auf Platz 98 von 137 Ländern. Die Qualität der Straßen wird mit Rang 110 sogar noch schlechter eingestuft. Die Wirtschaft beklagt die hohen Transportkosten, so ist es deutlich teurer, einen Container von Hamburg nach Cartagena zu bringen als von dort weiter nach Bogotá. Unter der Führung der Nationalen Infrastrukturagentur ANI (Agencia Nacional de Infraestructura) sollen sich diese Zustände nun ändern.
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