Ecopetrol und Frontera Energy veröffentlichen Investitionspläne
Bogotá (GTAI) - Zwischen 2005 und 2015 hatte sich Kolumbiens Erdölförderung dank der Liberalisierung des Sektors verdoppelt, das Land stieg auf Platz vier der größten Produzenten Lateinamerikas auf. Der Einbruch des Erdölpreises löste jedoch einen Rückgang der Investitionen aus, woraufhin die Förderung um 15 Prozent sank. Nun nehmen die Unternehmen dank des gestiegenen Ölpreises die Investitionen wieder auf. Das Friedensabkommen mit der FARC macht mittelfristig neue Gebiete für die Exploration zugänglich.
Nachdem die Investitionen des Erdölsektors aufgrund des niedrigen Ölpreises 2015 und 2016 einbrachen, legten sie 2017 wieder zu. Nach Angaben des Verbandes der Erdölindustrie ACP (Asociación Colombiana del Petróleo) wurden 3,4 Milliarden US-Dollar (US$) investiert, 67 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ziffer ist jedoch nur halb so hoch wie im Boomjahr 2014. Für 2018 erwartet der Verband Investitionen zwischen 4,5 Milliarden und 4,9 Milliarden US$. Davon sollen 3,5 Milliarden bis 3,8 Milliarden US$ in die Produktion investiert werden, vor allem in bereits existierende Ölfelder. Die Ausgaben für Exploration sollen mit 1 Milliarden bis 1,1 Milliarden US$ etwa so hoch ausfallen wie im Vorjahr.
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