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Argentinien, Lateinamerika

Konjunktur in Lateinamerika bleibt verhalten


Energiesektor soll Schub bringen / Mehr Projektinvestitionen geplant

Bonn (GTAI) - Die Volkswirtschaften in Lateinamerika und der Karibik wachsen zur Jahresmitte 2017 relativ langsam. Brasilien erholt sich langsamer als erhofft von der Rezession, Mexiko bangt um den ungehinderten Zugang zum US-Markt, und von den Verhandlungen zu mehr Freihandel sind vorerst keine großen Impulse zu erwarten. Für Projekte indes sind wieder höhere Ausgaben vorgesehen. Privates Kapital soll die Basis legen für eine bessere Infrastruktur und eine höhere Produktion von Öl, Gas oder Solarstrom.

Der Internationale Währungsfonds hat im Juli seine regionale Wachstumsprognose für 2018 auf knapp 2 Prozent gesenkt, nachdem 2017 im besten Falle der Rückgang vom Vorjahr ausgeglichen wird. Bremsend wirkt die Flaute bei den öffentlichen Investitionen. Argentinien und Brasilien schieben ein großes Budgetdefizit vor sich her, das im Falle von Brasilien 2017 wie im Vorjahr 9 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen dürfte. Mexiko hält das Minus zwar in Grenzen, allerdings auf Kosten von Ausgaben für Gesundheit, Infrastruktur und andere Bereiche.

Mehr dazu im Bericht.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest