Trotz wachsender globaler Handelskonflikte profitieren Estland, Lettland und Litauen von einer starken Binnennachfrage. Diese wird getragen von hohen Fördermitteln der Europäischen Union (EU) sowie von Fachkräftemangel bedingten Reallohnzuwächsen, die den Privatkonsum beflügeln.
Laut Analysten werden die Baltenstaaten 2019 langsamer wachsen als bisher - dies deckt sich mit dem europäischen Trend. Dennoch ist die Entwicklung als vergleichsweise positiv zu bewerten.
Besonders Lettland wird eine erfreuliche Wachstumsrate in 2019 und 2020 aufweisen, Analysten rechnen mit einem Wachstum des BIP um 3,1 Prozent bzw. 2,8 Prozent in diesen beiden Jahren. Auch hier sind die starke Binnennachfrage und der hohe Staatskonsum die Treiber dieser Entwicklung. Darüber hinaus steigen Exporte mehr als die Importe in Lettland, weswegen der sich reduzierende negative Außenbeitrag weniger als bislang auf das Wirtschaftswachstum drückt.


