In Korea soll für 72 Mio. Euro eine "Smart Factory" mit Vorzeigecharakter entstehen. Private Unternehmen und die Regierung wollen das Projekt gemeinsam umsetzen, damit Firmen sich ein besseres Bild von den neuen Möglichkeiten machen können. Korea plant, bis 2020 insgesamt 10.000 solcher intelligenter Produktionsstätten zu etablieren. Kritiker sehen aber noch größeren Nachholbedarf für die koreanische Industrie. Engere internationale Kooperationen werden deshalb angestrebt.
Die koreanische Regierung will gemeinsam mit lokalen Unternehmen 91 Mrd. Won (circa 72 Mio. Euro; 1 Euro = rund 1.257 Won; im Jahresdurchschnitt 2015) in eine intelligente Fabrik ("Smart Factory") investieren. Das Vorzeigeprojekt soll im Banwol-Sihwa Industriekomplex in der Region Gyeonggi-Do realisiert werden.
Der Löwenanteil der Summe mit 72 Mrd. Won soll Pressemeldungen zufolge von privaten Unternehmen wie unter anderem dem Kfz-Hersteller Hyundai Motor und der Telekommunikationsgesellschaft KT beigesteuert werden. Die Regierung will 10 Mrd. Won bereitstellen, die lokalen Behörden weitere 9 Mrd. Won.


