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Republik Korea (Südkorea)

Koreanischer Markt für erneuerbare Energien kommt in Bewegung


Firmen sind verstärkt im Ausland aktiv / Lieferchancen für deutsche Technologie / Von Alexander Hirschle

Seoul (GTAI) - Korea (Rep.) will künftig verstärkt auf alternative Energien setzen. Lokale Energieerzeuger schrauben ihre Investitionen in diesem Bereich nach oben. Mehrere Projekte wie ein großes Biomassekraftwerk und ein Windkraftpark mit 28 Windenergieanlagen sind konkret geplant. Auch deutsche Firmen können von den Geschäftschancen profitieren und haben bereits Lieferverträge abgeschlossen. Derweil strecken koreanische Unternehmen ihre Fühler ins Ausland aus und führen dort Projekte durch.

Im Dezember 2016 ließen die sechs Energieerzeuger KOSPO (Korea Southern Power Co.), KHNP (Korea Hydro & Nuclear Power), KOEN (Korea South-East Power Co.), KOMIPO (Korea Midland Power Co.), KOWEPO (Korea Western Power Co.) und EWP (Korea East-West Power Co.) verlauten, dass sie bis 2018 insgesamt 3,3 Mrd. US$ in neue und erneuerbare Energien investieren wollen. Das würde im Vergleich mit den Vorjahren einer Verdreifachung entsprechen. Davon sollen 39% in die Solarenergie fließen, 35% in Windkraft und 18% in Brennstoffzellen.

Die koreanische Regierung hatte bereits im Juli 2016 ein umfassendes Investitionspaket zur Förderung umweltfreundlicher Energien aufgelegt, wonach bis 2020 mehr als 30 Mrd. Euro in den Sektor fließen sollen.

Quelle: GTAI - Germany Trade and Invest