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Kroatien

Kroatien: Verbesserungen bei öffentlichen Ausschreibungen


2017 wurden die Vorschriften zum öffentlichen Beschaffungswesen (vor allem für staatliche und öffentliche Unternehmen) in Kroatien reformiert. So besteht nun die Möglichkeit, das komplette Verfahren auf elektronischem Weg durchzuführen. Die Anzahl der vorzulegenden Dokumente wurde reduziert. Dies soll neben einer Vereinfachung und einer Kostensenkung auch die Rechtssicherheit optimieren und zu einer Wettbewerbsstärkung beitragen. Damit werden auch kleinere und mittelgroße Unternehmen angesprochen. Die Beteiligung deutscher Unternehmen setzt dabei eine eigene Präsenz auf dem Markt sowie Kontakte zur kroatischen Geschäftswelt und politischen Entscheidungsträgern voraus. Lokale Partnerfirmen sollten einbezogen werden und vorteilhaft ist eine Vertretung oder Niederlassung in Kroatien selbst. Im Jahr 2016 beliefen sich die öffentlichen Vergaben auf insgesamt 6 Milliarden Euro, wobei sich die Nachfrage insbesondere auf Zagreb als Regierungs- und Wirtschaftszentrum konzentrierte.Die Behörden publizieren die entsprechenden Ausschreibungen auf ihren jeweiligen Internetseiten. Neu ist auch, dass ab sofort das wirtschaftlich günstigste Angebot Vorrang vor dem preislich günstigsten Angebot hat. Deutsche Unternehmen genießen aufgrund ihres guten Standigs einen gewissen Vorsprung auf dem kroatischen Markt.

Quelle: GTAI