Kroatien kann nach revidierten Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) sein Budgetdefizit bis 2016 stärker abbauen als bislang erwartet (auf 3,8% des BIP nach 8% im Jahr 2011). Seit Anfang 2015 sind die Staatseinnahmen stärker gestiegen als kalkuliert. MWSt-Zuflüsse und Konsumausgaben haben angezogen. Als Problem dürfte sich für Kroatien die Bedienung der Staatschulden (fast 90% des BIP) erweisen, wenn es zu Zinserhöhungen kommt. Ökonomen warnen vor einer größeren Krise.


