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Indien

Lebensmittelverarbeitung Indien – Wachstumsmarkt mit Potential


Indien gilt international als zweitgrößter Lebensmittelproduzent, die nahrungsmittelverarbeitende Industrie ist der fünftgrößte Sektor Indiens mit einem durchschnittlichen Wachstum von elf Prozent pro Jahr zwischen 2008 und 2013.

Momentan ist der Anteil verarbeiteter Lebensmittel mit ca. sieben Prozent bei Obst und Gemüse und 21 Prozent bei Fleisch vergleichsweise gering. Die indische Regierung erwartet eine Erhöhung des Anteils verarbeiteter Lebensmittel auf 35 % bis zum Jahr 2025 vor dem Hintergrund steigender Einkommen und damit einhergehender Veränderungen im Konsumverhalten hin zu einer steigenden Präferenz für Fertignahrungsmittel. Insbesondere verderbliche Produkte sollen vermehrt verarbeitet werden und dadurch zu einer höheren Effizienz beim Transfer vom Erzeuger zum Endverbraucher beitragen. Aufgrund der geringen Lager- und Verarbeitungskapazitäten ist die Verlustrate bei verderblichen Agrarprodukten groß. Die indische Regierung hat daher diverse Förderprogramme aufgelegt, um die Nahrungsmittelverarbeitung im Land qualitativ und quantitativ zu stärken. Hier bieten sich hervorragende Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen in den Bereichen Maschinen- und Anlagen für Lagerung, Verarbeitung und Verpackung, Kühlketten-technologie und integriertes Lieferketten-Management. Zudem haben aufgrund der weit verbreiteten Mangelernährung im Land Maßnahmen zur Anreicherung von Grundnahrungsmitteln wie z.B. Speiseöle mit Vitaminen und Mineralstoffen großes Potenzial.

Gemeinsam mit dem OAV führt die Deutsch-Indische Handelskammer vom 05.10 - 09.10.2015 im Auftrag des BMWi eine Markterkundung für Unternehmen aus der nahrungsmittelverarbeitenden Industrie nach Indien durch. Für weitere Informationen stehen Ihnen Barbara Schmidt-Ajayi (schmidt-ajayi@oav.de) und Julia Seibert (seibert@indogerman. com) gerne zur Verfügung.

Quelle: Deutsch-Indische Handelskammer, Düsseldorf