PRESSEMITTEILUNG Deutsch-Baltische Handelskammer
Riga, 8. Juni 2016AHK-Geschäftsreisen für deutsche Anbieter im Herbst Lettland bietet Chancen für den Energie- und Bausektor;Lettland ist in diesem Herbst das Ziel zweier Geschäftsreisen, bei denen Anbieter aus dem Energie- und Bausektor ihre Produkte und Technologien anbieten können. Vom 19. bis 22. September 2016 reisen Unternehmen zum Thema „Energieeffizienz beim Bau und der Sanierung von Gebäuden“ in das baltische Land. Vom 10. bis 12. Oktober sind Anbieter bioenergetischer Anlagen und Technologien zur Energiegewinnung aus Rest- und Abfallstoffen gefragt. Beide Reisen werden finanziell vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gefördert. Die deutschen Unternehmen führen Gespräche mit potenziellen Abnehmern und Vertriebspartnern. Außerdem stellen sie sich jeweils auf einer Konferenz in der lettischen Hauptstadt Riga einem breiten Fachpublikum vor. ;Die Geschäftsreisen im Rahmen der Exportinitiative Energie werden von der Deutsch-Baltischen Handelskammer (AHK) vor Ort organisiert. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, die Märkte und mögliche Geschäftspartner und deren Betriebe kennenzulernen.;„Lettland muss in den kommenden Jahren große Anstrengungen unternehmen, um die Energieziele der Europäischen Union zu erfüllen“, sagt Florian Schröder, Geschäftsführer der Deutsch-Baltischen Handelskammer. „Obwohl das Land bereits erste Erfolge bei der Sanierung seiner Häuser erzielt hat, ist der Bedarf nach modernen Lösungen und weiterer Energieeinsparung enorm.“ Wohnhäuser und gewerbliche Gebäude verbrauchen gut 40 Prozent der gesamten Energie. Zugleich gestaltet Lettland sein Fördersystem für Erneuerbare Energien um. „Mit der Liberalisierung des Gasmarktes und neuen Regeln zur Nutzung von Bioenergie entstehen spannende Perspektiven für deutsche Investoren“, so Schröder. Das Land möchte mittels neuer Technologien wettbewerbsfähiger werden und benötigt dazu deutsches Know-How. Im Mittelpunkt steht etwa die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Gerade für die Verwertung biogener Rest- und Abfallstoffe als Energieträger bestehen in Lettland schon einige erfolgreiche Referenzprojekte.Um die EU-Vorgaben für Energieeffizienz und die selbst gesteckten Ziele zur Energieeinsparung zu erreichen, steckt die lettische Regierung hohe Fördersummen in entsprechende Projekte. Deutsche Technologien und Produkte sind bei der Umsetzung sehr gefragt. „Deutschland genießt nicht zuletzt dank der Sanierung zahlreicher Plattenbauten in den neuen Bundesländern einen ausgezeichneten Ruf“, sagt Schröder. „Zudem sorgt die Energiewende für eine Reihe von Innovationen, die perfekt den Bedürfnissen der lettischen Kunden entsprechen. Gerade für mittelständische Anbieter, deren Produkte zur Energie- und Kosteneinsparung bei Bau und Sanierung beitragen, kann daher ein Engagement in Lettland sehr interessant sein.“Die Reisen werden mit Mitteln des BMWi gefördert. Teilnehmer zahlen lediglich ihre Anreise, Übernachtungs- sowie Verpflegungskosten. Beratung und Organisationskosten sowie die Vermittlung der Geschäftstermine sind kostenlos. Anmeldungen sind noch bis zum 29. Juli 2016 bei der Deutsch-Baltischen Handelskammer möglich. Kontakt: Deutsch-Baltische Handelskammer, Jurate Lemke, Tel. 00370 5 212 7930, E-Mail jurate.lemke@ahk-balt.org
Lettland
Lettland bietet Chancen für den Energie- und Bausektor
Quelle: Deutsch-Baltische Handelskammer
- Links:
- http://www.ahk-balt.org


