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Republik Korea (Südkorea)

Lohn- und Lohnnebenkosten - Südkorea


Arbeitslosigkeit steigt weiter / Von Alexander Hirschle und Julia Merle (Recht) (März 2019)

Seoul (GTAI) - Der Arbeitsmarkt in Südkorea zeigt sich angespannt. Die Arbeitslosigkeit bei jüngeren Menschen ist hoch, die Produktivität niedrig. Lokale Firmen stellen weniger Beschäftigte ein.

Allgemeines zum Arbeitsmarkt

Die konjunkturelle Dynamik in Südkorea lässt spürbar nach. Seit einem temporären Höhepunkt 2017, als noch eine Steigerung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,1 Prozent verzeichnet wurde, zeigt das Wachstum im "Land der Morgenstille" nach unten: 2018 konnte noch ein Plus von 2,7 Prozent erreicht werden, 2019 dürften maximal 2,5 Prozent realisiert werden. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, der sich aus Beschäftigtensicht zunehmend angespannt zeigt.

Bereits in den Vorjahren wurden selbst in der relativ kurzen Aufschwungphase nur geringe Effekte auf die Arbeitslosigkeit registriert, da die konjunkturellen Impulse vorwiegend aus Sektoren mit niedriger Arbeitsintensität wie Halbleiter oder Displays herrührten. Die traditionellen Kernsektoren der südkoreanischen Industrie wie Schiffbau, Stahl und Kfz hatten bereits 2016 und 2017 mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die sich mittlerweile zum Teil deutlich intensiviert haben.

Lesen Sie weiter bei der GTAI unter dem angegebenen Link.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest