Besonders bei Wärmeerzeugung noch viel Potenzial / Heizkraftwerke wollen 185 Mio. Euro ausgeben / Von Gerit Schulze
Industriebetriebe, Energiekonzerne und Privathaushalte verursachen immer noch enorme Luftverschmutzung in Tschechien. Besonders die Modernisierung der Wärmeerzeugung bietet daher gute Geschäftsmöglichkeiten. Allein die Heizkraftwerke haben bis 2022 einen Investitionsbedarf von 185 Mio. Euro. Bei kleineren Anlagen zwingt eine EU-Richtlinie zu Nachrüstungen. Auch in den Fabriken der Chemie- und Metallurgiebranche laufen größere Projekte.
Der kalte Januar 2017 mit Inversionswetterlage hat Tschechien vor Augen geführt, dass es erhebliche Probleme mit der Luftverschmutzung hat. Nicht nur über dem Kohlerevier Ostrava, auch in der Hauptstadt Prag stapelten sich die Smogschichten mit einer Mischung aus Stickoxiden und Staub. Kinder und Menschen mit Atembeschwerden sollten zuhause bleiben, Autofahrer auf Busse und Bahnen umsteigen. Einige Industriebetriebe mussten ihre Produktion drosseln, darunter PVC-Hersteller Spolana an der Elbe, die Stahlwerke ArcelorMittal und Trinecke zelezarny in Mährisch-Schlesien, die Kokerei OKK in Ostrava sowie Kraftwerke von CEZ oder Veolia Energie.
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