Deutsche Wirtschaft gut aufgestellt
Kiew (GTAI) - Deutsche Produkte genießen in der Ukraine einen hervorragenden Ruf. Jüngste Skandale wie die Abgasmanipulation bei Diesel-Pkw haben dem Label "Made in Germany" nicht geschadet. Heikles Terrain sind die Beziehungen zu Russland und der Umgang mit der Krim. Für Weltkonzerne mit globalen Wertschöpfungsketten gewinnt das Firmenlabel gegenüber dem Herkunftslabel an Bedeutung.
Thomas Stümer, Finanzchef von Siemens Ukraine, zeigt stolz auf den Bildschirm seines Rechners im achten Stock eines modernen Bürogebäudes im Kiewer Stadtteil Podil. Zu sehen ist ein Generator von Siemens-Schuckert, Baujahr 1933, immer noch im Einsatz in einem Kraftwerk in Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine. "Der hervorragende Ruf von "Made in Germany" gründet auf der langjährigen Erfahrung mit der Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit deutscher Produkte und Ingenieurkunst. Das gilt es fortzusetzen", sagt Stümer.
"Made in Germany" genießt einen ausgezeichneten Ruf in der Ukraine. Nicht umsonst zählt Deutschland zu den wichtigsten Lieferländern, auch wenn China die Bundesrepublik von Platz zwei auf Rang drei der wichtigsten Lieferländer verwiesen hat. Dennoch konnte Deutschland seinen Lieferanteil zuletzt sogar ausbauen. Ein Grund hierfür liegt an Einbußen Russlands, das zwar weiterhin das wichtigste Lieferland bleibt, dessen Bedeutung seit Ausbruch des Konflikts nach dem Kiewer Euromaidan im Winter 2013/14 aber abgenommen hat.
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