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Japan

Marktanalyse zum Energiemarkt Fukushima


Das Öko-Zentrum NRW hat im Auftrag der EnergieAgentur.NRW eine Marktanalyse zum Energiemarkt in der Präfektur Fukushima erstellt. In dieser werden neben Potenzialen und dem Status der erneuerbaren Energien sowie der Energieeffizienz in Gebäuden und der Industrie auch Förderbedingungen und gesetzliche Rahmenbedingungen in Japan und im Speziellen in der Präfektur vorgestellt.

Hohes Potential an erneuerbaren Energiequellen

Seit dem Reaktorunglück in der Präfektur Fukushima 2011 hat der Einsatz von erneuerbaren Energien einen erheblichen Aufschwung erfahren. Bis Ende 2014 wurde in Fukushima eine Leistung von 500 MW an erneuerbaren Energien installiert. Davon erfolgte der Zubau, wie auch in anderen Landesteilen, vorwiegend im Photovoltaikbereich (295 MW). Laut einer Studie der Universität Chiba besitzt die Solarenergie das größte Ausbaupotenzial, gefolgt von der Biomasse und der Wasserkraft.

Inhalt der Studie

• Stand der erneuerbaren Energien:

• aktuelle Entwicklungen, Status und Ausbauziele

• Vorstellung der Fördersysteme und gesetzlichen Rahmenbedingungen

• Potenziale der einzelnen Energieträger und -speicher (Solar, Windenergie, Geothermie, Bioenergie, Kleinwasserkraft, Wasserstoff und Brennstoffzellen sowie Speicher)

Stand der Energieeffizienzmaßnahmen:

• Vergleich der Bevölkerungs- und Wohnentwicklung in Japan und Deutschland

• Standards, Förderprogramme und gesetzliche Rahmenbedingungen im Bau- und Industriebereich

• aktueller Stand in Fukushima: Entwicklung der Bevölkerungsstruktur und der Bauwirtschaft, regionalspezifische Anforderungen und regionale Förderprogramme

Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden:

www.energieagentur.nrw.de/marktstudie-fukushima-27121.asp

Quelle: JETRO Berlin