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Republik Korea (Südkorea)

Markttrends- Chemie Industry


Firmen kündigen viele neue Projekte bei Batteriechemikalien an. Bewegung gibt es auch bei Recycling und Wasserstoff. In der Petrochemie sind Neuvorhaben jedoch seltener als früher.

Südkoreas Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2022 real um 2,6 Prozent. Die Bruttowertschöpfung der chemischen Industrie fiel jedoch wegen eines schwachen 2. Halbjahres real um 3,7 Prozent. Damit lag sie im Gesamtjahr 2022 nur noch 1,5 Prozent über dem Niveau vor der Coronapandemie. Die Produktionsmengen zahlreicher chemischer Erzeugnisse sanken; hingegen stieg die Fertigung von Mineralölerzeugnissen. Die Exportmengen legten vor allem bei Flugbenzin und Ethylen zu. Insgesamt fielen die Exporte organischer Grundchemikalien jedoch auf ein Niveau unterhalb des Pandemiejahres 2020. Besonders kräftig war der Rückgang bei der Ausfuhr von para-Xylol.

Für 2023 sind die Aussichten für die Branche durchwachsen. Die Zentralbank prognostiziert beim BIP ein Plus von 1,6 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen sollen ausgehend vom immer noch hohem Niveau weiter fallen. Impulse für die Chemiebranche kommen vor allem aus dem schnell wachsenden Segment der Batterien für Elektroautos.

Quelle: GTAI