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Brasilien, Mexiko

Maschinen in den wichtigsten Märkten Lateinamerikas wieder mehr gefragt


Höhere Rohstoffpreise und stabilere politische Lage in Argentinien und Brasilien sorgen für Rückkehr der Investitionen / Von Edwin Schuh

Bogotá (GTAI) - Die deutschen Maschinenexporte nach Lateinamerika zeigen wieder nach oben. Landmaschinen werden vor allem in Brasilien und Argentinien aufgrund der dortigen starken Landwirtschaft gebraucht. Der Absatz von Bergbauequipment in Chile und Peru erholt sich dank des gestiegenen Kupfer- und Goldpreises. Bei Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen sind Brasilien, Mexiko und Kolumbien aufgrund ihres Bevölkerungswachstums besonders wichtig.

Nach einem Rückgang im Jahr 2016 stabilisierten sich die deutschen Maschinenausfuhren nach Lateinamerika 2017 wieder. Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zufolge lagen die deutschen Maschinenexporte 2016 mit 6,5 Milliarden Euro 9,2 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. Sie hatten damit einen Anteil von 4,2 Prozent an den gesamten deutschen Maschinenexporten. Vor allem die Wirtschaftskrise in Brasilien, schwache Währungen sowie geringere Investitionen aufgrund des niedrigen Erdölpreises lösten den Rückgang aus. 2018 dürften Maschinenexporte angesichts der besseren Wirtschaftslage in Brasilien und höheren Rohstoffpreisen wieder zulegen.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest