Weniger Neugeschäft wegen schlechtem Investitionsklima / Von Florian Steinmeyer
Mexiko-Stadt (GTAI) - In Mexiko lassen sich weniger neue Anlagen verkaufen, Maschinenanbieter konzentrieren sich auf die Optimierung des bestehenden Equipments. Die Digitalisierung hält langsam Einzug.
Internationale Maschinenbauer haben in den vergangenen Jahren in Mexiko gut verdient, doch mittlerweile macht sich das schwache Investitionsklima bemerkbar. Dadurch wandelt sich das Geschäft: weg vom Ausrüstungsverkauf an Neuinvestoren, hin zu Engineering-Leistungen für bestehende Werke.
"In der Kfz-Industrie sehen wir, dass sowohl OEM als auch Zulieferer ihren Maschinenpark optimieren wollen", sagt etwa Mario Loske, Geschäftsführer des Sondermaschinenbauers Strama-MPS in Mexiko. Oft gehen dabei Automatisierung und Digitalisierung Hand in Hand: "Industrie 4.0 ist für unsere Kunden in Mexiko definitiv ein Thema", bestätigt Loske und führt aus: "Beispielsweise sind viele Produzenten daran interessiert, die Kommunikation zwischen ihren Fertigungslinien zu erweitern."
Gleichzeitig geht der Geschäftsführer davon aus, dass die digitale Produktion in Mexiko nicht so schnell Realität werde, wie in den etablierten Industrienationen. "Die geringen Lohnkosten sorgen dafür, dass viele Arbeits- und Kontrollprozesse noch per Hand durchgeführt werden."
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